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Im Juni 1980 erschien zum erstenmal unsere eigene Zeitung, von Irene Kublun mit Hilfe von Ursi Wiesendanger meisterhaft redigiert.  Mehr als dreissig Ausgaben der Bebbi Niuus haben zum engeren Zusammenhang der Nej Yorgg Bebbi beigetragen, denn die meisten unserer Mitglieder sind nach ein paar New York Jahren wieder in die Schweiz zurückgekehrt oder in andere Länder der Welt versetzt worden.  Die “Niuus" ermöglichten es ihnen, immer auf dem Laufenden zu sein was im Club und New York aktuell war.

Hier ein paar Auszüge aus der Premiere Nummer 1:

 

          
Nummere ains - Juni 1980

 Aadie Bebbi,    

S goot nimme lang bis zem 12. Juli.  Was isch am 12. Juli loos?  He dängg dr Geburtsdaag vom Bebbi-Club New York! 

Am 12. Juli 1979 isch em Peter Oberhaensli sy Ydee, e Bebbi-Club z grinde, verwirggligt worde.  Dr Peter isch zwoor in der Zwischezyt uffs Schwyzer Konsulat nach Mailand abberuefe worde, aber mer wänn em doo doch nonemool e ganz härzligs Danggerscheen sage derfir ass är sälli Grindigszämmekumft organisiert het.  Mer wärde das wälterschitterndi Ereignis am 19. Juli am “Muster” in Connecticut gebyhrend fyre.

Sithär isch im Bebbi-Käller vyl gschafft und dekoriert worde, und jede Frytig zoobe kemme dert d Bebbi bymene Gleesli Wy zämme zem Plaudere, Pfyffe und Drummle.  Vo vyle grossziigige Spänder us Basel und Amerika hämmer Helge, Biecher, Kaländer, Larve, Fasnachtsmärsch und no vyli anderi Sache griegt.  Mer mechte do alle Spänder, wo nit scho diräggt e Danggscheenbrief griegt hänn, ganz härzlig danggerscheen sage.


Nummere ains - Juni 1980

Was scho bassiert isch:

 Dr Niggi-Näggi Oobe het vyli Bebbi und Frind vo Basel in Käller gloggt.  Sogar dr Santiglaus vo dr Swiss Society isch uff em Heimwäg no byn ys go yneluege.

 D Fasnacht isch vo däne Heimweh-Basler, wo nit nach Basel hänn kenne fliege, im Bebbi-Käller abghalte worde.  Sälbverschtändlig hets Mählsuppe und Käs- und Ziibelewaie gä.  Dr Bärni Köchlin het sogar en ächti Basler Drummle imene Nej Yorgger Muusiggschäft kenne uffdrybe fir dä Aalass.  S Marianne Forster het e glatte Bricht gschribe driiber


Nummere ains - Juni 1980

Mein erster Abend im Bebbi-Club:         Dr Morgestraich ... 

Es war einmal eine Wahlbaslerin, die sich eines Tages ein Piccolo erstand und bei Robi Juen mit der “Forelle” begann ...

Ein USA-Urlaub unterbrach danach die mit guten Vorsätzen begonnene Pfyfferkarriere, sodass es bei knappen dreieinhalb Märschen blieb, die ich im Schyssdräggziigli zu “üben” pflegte.  Mitten in meine Vorbereitungen für ein Jahr in NY platzte die BaZ mit ihrem Bericht über den NY Bebbi-Club samt Werni’s Pfyfferschuel. Was lag näher als erstmals mit Piccolo, Oel und Noten über den Taich zu fliegen?  Zwar hatte ich mir vorgenommen, hier erst ein bisschen vor mich hin zu üben und mich erst nach der Fasnacht blicken zu lassen.   

Fürchterliches Zahnweh ist schuld daran, dass ich 1980 zum ersten aktiven Morgestraich kam.  Auf dem Weg zum Schweizer Zahnarzt lag das Konsulat, im Konsulat lag das Ursi auf der Lauer und bot mich, völlig unbeeindruckt vom komischen CH-Dialektgemisch, gleich für den Morgestraich auf.   Es gab kein Entrinnen:  “Bau der aifach schnäll e Goschdym zämme – dasch doch kai Problem...” hiess es. 

So machte ich mich schliesslich mit einem improvisierten Goschdym mutig auf den Weg nach downtown.  Der Empfang war herzlich – ein Piccolo mehr – toll.   Bei der Vorprobe im ‘chambre séparée’ fand ich dann heraus, dass von meinem Repertoire nur der Gluggsi mit dem Repertoire der NY Bebbi übereinstimmte. 

Schon begann es nach Ziibelewaie und Mählsuppe zu duften, Stäggeladärnli und sogar ein Trommler tauchten auf, zuguterletzt noch ein nettes Häufchen “richtige” Fasnächtler:  alti Dantene und ein Waggis.  Ich lernte noch scnell den ersten Vers des Morgestraich – und schon standen wir ein:            10:00 pm New York = 04:00 Basel                          Morgestraich – Vorwärts Marsch... 

Bei beissendem Wind drehten wir eine schöne Runde auf der Gass:  Passanten fragten sich, welche NY-Minority hier wohl ihre Riten zelebriere!  Schön isch s gsi.  Jedenfalls bin ich gleich Mitglied geworden and I am slowly catching up with the repertoire -- gäll Werni!               
Marianne
 
Forster

 

d'Bebbi Niuus im Computer Zytalter

Nachdem sich Irene jahrelang in unzähligen Stunden abgerackert hat mit den 'hand-made' Bebbi Niuus, hat sich das Computer Zeitalter eingeschlichen:  heute macht Werner dieselben Niuus einfach auf dem Computer - viel schneller und erst noch in vollen, bunten Farben.  Dies ist natürlich nur möglich, weil Roland die ganze Zeitung gratis in Farben kopieren lassen kann.

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