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Gründung
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Wie
zu New York,
U.S.A. ein Bebbi Club entstand...
Es
war einmal (anno
1979) – da arbeitete im Schweizer Konsulat in New York ein
waschechter Basler namens Peter Oberhaensli.
Peter war fest überzeugt, dass die vielen in und um New York
lebenden Heimweh-Bebbi bestimmt gerne mit andern Baslern zusammenkommen würden,
wenn es nur eine Gelegenheit dazu gäbe.
Und da Peter ein Mann der Tat war, gab er kurzerhand ein Inserat
auf in der Swiss American Review.
Er bat alle Interessenten, sich bei ihm zu melden, worauf er
zahlreiche Antworten erhielt.
So verschickte Peter die untenstehende Einladung. |
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E I N L A D U N G
Ich bitte alle
interessierten BEBBIS von New York und Umgebung sich am Donnerstag, den
12. Juli 1979 20:00 im SWISS BEAR RESTAURANT 20 East 41st Street, New
York, NY 10017 einzufinden
Es wäre erfreulich, wenn
sich trotzt der kurzfristigen Ankündigung möglichst viele BEBBIS uff
d'Sogge mieche!
Peter
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“And
the rest is history” – wie die Amerikaner so schön sagen.
Peter reservierte Platz für 15 Nasen,
schlussendlich sassen 40 Bebbi um den Tisch, die alle den grössten
Plausch hatten, wieder einmal nach Herzenslust Baseldytsch reden zu können.
“Natürlich machen wir alle mit an einem Bebbi Club.”
Aber alle waren sich auch einig:
“Keinen sturen Verein, sondern eine gemütliche, lockere
Organisation.
Keine festen Statuten - und nicht nur für Basler offen, sondern
auch für alle Freunde von Basel”.
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Als
Vereinslokal konnten wir den Keller des Swiss Valley Restaurants an der
Chambers Street benützen.
Werner Muckenhirn, der selbst gerade mit Piccolo-Pfeifen angefangen
hatte, schlug vor, eine Pfeifergruppe zu gründen in der Hoffnung,
früher oder später
einmal zusammen
an der Fasnacht in Basel mitmachen zu können.
Prompt meldeten sich fünf Kandidaten fürs Pfeifen und die erste
Piccolo Bestellung ging ans Musikhaus Oesch in Basel.
Der
erste Anblick des Kellers an der Chambers Street war allerdings ein
Schock!
Blech hing in Fetzen von Decke und Wänden herunter – es schien
hoffnungslos!
Doch alle legten sich daran - es wurde gepickelt und geschaufelt
und langsam wurde aus dem Schutthaufen ein nettes Vereinslokal.
Jeder brachte einen Stuhl oder Tisch mit,
von Besuchern, Künstlern und Cliquen erhielten wir Larven,
Laternen, Bilder etc.
und bald herrschte eine echte Basler Ambiance und man fühlte sich
wie zuhause in einem richtigen Cliquenkeller.
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So kamen wir jeden Freitag im Keller zusammen, es wurde gepfiffen,
geplaudert, getrunken und alle hatten den Plausch. Jean Bauer war der “Oberbebbi”,
Hans-Ruedi Meyer der “Seggelmeischter”,
Ursi Wiesendanger d”Schrybere” und
Werner drillte den Pfeifern das Repertoire ein.
Langsam sprach es sich in Basel herum, dass man in New York in
einem richtigen Cliquenkeller trommeln und pfeifen könne und bald war bei
vielen Fasnächtlern auf der New York Tour der Bebbikeller eine der
Hauptattraktionen. Auch Cés
Kaiser und s’Margrit Läubli kamen nach ihrem New York Auftritt für
einen kreuzfidelen Abend in
den Keller.
Der
bekannte Schweizer Grafiker Emil Biemann in New York entwarf ein Superlogo
und daraus wurde unsere Bebbi Blagedde. |
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Morgestraich
1980
Aber
der Höhepunkt des Jahres war natürlich der erste richtige Morgestraich
der Nej Yorgg Bebbi.
Ganz angefressen übten Tambouren und Pfeifer - für die meisten
Pfeifer war dies doch ihr
erster Auftritt.
Ein respektables Repertoire von 10 Märschen war auf dem Menu, mit
Arabi, Gluggsi, Tango etc. etc.
Punkt
22:00 Uhr
(??? – aha:
s’Martinsglöckli schlägt 04:00 Uhr!)
ging’s los durch die Strässchen von Downtown New York mit Gänsehaut
auf dem Rücken jedes echten Bebbi
–
Morgestraich in Nej Yorgg!!!
Nach dem Gässle und zum Auftauen der gefrorenen Finger gab es natürlich
dann eine herrliche Mählsuppe mit Ziibele- und Käswäje und
Schnitzelbangg – schöner hätte man sich Fasnacht in New York nicht
vorstellen können. |
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No mehr kasch
driiber lääse in den erschte Nej Jorgg Bebbi Niuus
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