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Fasnachtsmäntig 1999 - d Nej Yorgg Bebbi fyre s Jubiläum: 20 Jehrli Morgestraich Schlaflos ist die Nacht vor dem Morgestraich allemal. Diesmal aber noch aus anderem Grund: Die ganze Nacht trommelt der Regen auf das Dach, als ob wir in einer Trommelschule wären. Von Zeit zu Zeit befürchte ich, Sturmböen würden das Fenster eindrücken. Als ich mich dann aber um 2 Uhr morgens aus den Federn schwinge, regnet es wenigstens nicht mehr. Ich schaffe es trocken bis in die Freie Strasse, dann beginnt der Regen wieder. Kurz von 3.30 Uhr kommt es zum grossen Guss. Zum Glück können wir unter dem Vordach der Hauptpost wenigstens im Trockenen warten. Pelerine oder nicht, das ist nun die Frage. Männiglich wartet bis zum letzten Moment. Um viertel vor vier will Petrus wohl wieder einmal als Bebbi tituliert werden, besinnt sich um fünf vor vier dann aber wieder anders. Die Pelerine ist also definitiv nötig. Noch schnell montiert, geht's nun auch schon los. Die Zuschauerreihen sind wunderbar dünn und wir bewegen uns bereits ! Wird's nun bereits Tag ? Nein, Fricker Andrea hat aber Festbeleuchtung und vermittelt bloss diesen Eindruck. Da werde ich bestimmt nie mehr Schuhe kaufen ...!! Bis zum Barfüsserplatz läuft's recht flüssig. Dann ein kurzes Gedränge und schon sind wir beim ersten Halt hinter dem Gambrinus. Nach einer Stärkung geht's weiter in Richtung Märtplatz. Auch hier, kaum Zuschauer, dafür das Fernsehen mitten auf der Strasse. Ein Wunder dass es diese Jungs noch nicht weggeblasen hat. Bei der Schifflände wirds schwieriger, einen Platz in einer Beiz zufinden. Nun wissen wir auch, wo alle Zuschauer sind... Trotzdem kommen wir im Hotel Drey Waggis dann doch noch zu unserer Mehlsuppe. Danach noch eine Runde und schon ist's Zeit für das Morgenessen. Fazit: Wir sind zwar nass, aber schön war's trotzdem. Erstmals seit langem war der Morgestraich kein Treten an Ort. Und bis zum nächsten Jahr wird auch das Kostüm wieder trocken sein. Einen Fasnächtler kann doch selbst dieses Hundswetter nicht abschrecken! Martin |
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Brrrrr.... Jetzt goht dr Wegger scho zum zwaite Mol aabe hitte. S isch elfi am Morge und die zwai Stindli Schloof nach em Morgestraich hänn guet doo. Dusse danze d Schneeflogge wild in dr Luft umme. Mr stehn uff, ässen e baar Stick vomene Silserkranz uus dr Migros (ebbis wo s z Nej Yorgg laider nit git) mit Flaisch- und anderem Kääs und emene Stigg Schwartemaage drzue - fir uns zwai e herligs Midaagässe! Drno wärde mit e baar Stiggli schwarzem Filz die gäälen Ohre an de Baslerstäbkepf in Auge verwandlet und d Plastik-Räägeschitz aabasst. Und scho isch es Zyt zem s Goschdym aaleege und ys uff e Wääg mache. |
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Noomidaag 13:45 Besammlig by dr Credit Suisse am Dalbe Graabe stoht uff em Programm. Mit em 1-er kenne mer ohni Umstyge vo Rieche bis an Aescheplatz fahre, zem Dail dur Geegende wo mer iberhaupt nit kenne. Am Banggverain (y kumm nie druuss, ob die Tramhaltstell jetzt Banggverain oder Banggeplatz haisst) het me scho vo wytem d Nej Yorgg Bebbi gseh mit ihre lange, schwarze Gwänder mit de lychtende, gääle Santymeeter als Girtel und de fladdernde Amerikaner- und Schwyzerfahne als Fliigel. Wo mer alli enander d Fliigel aagsteggt gha hänn und dr Roland in sym Riise-Dambourmajors-Unggle-Sam-Kopf gsteggt isch, hets ghaisse “ystoh”. Dr Vordraab het unsere Zug (d Ladärne, dr Dambourmajor, die baide Damboure und fufzäh Pfyffer) dr Stainebärg durab, iber e Barfi, dur d Strytgass, drno die Freji Strooss durab bis zem Kaffi Spiilmaa an dr Schiffländi gfiehrt. Dert simmer froh gsii, ass mer hänn kenne e Halt mache und verschnuufe. Fir mii, wo siibe Johr lang nimme pfiffe het, isch es e zimlige Staiss gsii. (Und do hänn si schyns am Färnseh gsait, kuum haige mer aagfange, wurde mer scho wiider aahalte und d Kepf abzieh. Die kenne froh sy, ass das nit z Amerika bassiert isch, sunscht miesste si jetzt e baar Millione Schaadenersatz zahle!) Fir die, wo lieber dusse e Dail vom Cortège aagluegt hänn anstatt aine go z zieh, isch sogar d Sunne e weeneli fiire koo. Laider e sälteni Sach an däre Fasnacht Drno isch es wyter gange iiber die Mittleri Brugg. Do isch e soone Windstooss koo, ass unseri Kepf fascht drvoo gflooge sinn und die, wo d Ladärne zooge hänn, hänn miesse stämme, wie wenns bärgab gange wär. Dur d Rhygass, dr Lindebärg, bis zer Clarakirche, wo s dr zwaiti Halt gää het. No däre Pause simmer dur d Clarastrooss marschiert. Dert het dr Hans Gebhardt vom Comité unsere Dambourmajor begriesst und em die groossi Blaggedde iberraicht. Wyter, zer Muschtermäss, durch d Riechestrooss und dr Claragrabe an Wettstaiplatz. Dert hets e kurzi Verschnuufspause gää vor mer iiber d Wettstaibrugg sin. Noo dr offizielle Cortège-Route hämmer no gässlet bis zem Nachtässe am halber achti im Laiezorn. S Ursi und s Thea uus Nej Yorgg, wo am Cortège nit hänn kenne derby sy, hänn scho uff ys gwartet dert. Au noonem Nachtässe isch wyter gässlet worde bis am Morgen am ??? |
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